Aktuelles

Internationale Woche der Homöopathie

Jedes Jahr findet im April zum Geburtstag von Dr.S.Hahnemann die Internationale Woche der Homöopthie statt, welche von der WHAO (World Homoeopathie Awareness Organisation) ausgerichtet wird. Sie wurde 2004 eingeführt und ist seit 2007 eine Stiftung, welche unter niederländischem Gesetz steht. Die kommende Woche der Homöopathie findet vom 10.-16.4.2020 statt. Die Woche der Homöopathie 2020 steht unter dem Motto:

 „Homöopathie bei Suchterkrankungen"

Körperliche und seelische Abhängigkeit erkennt man daran, dass für den Menschen das Suchtmittel zum Mittelpunkt ihres Lebens geworden ist, dem alle anderen Interessen und Beziehungen untergeordnet werden. Das Gefühl der Lösgelöstheit, der Euphorie und des Wohlbefindens ist das Ziel, welches damit versucht wird zu erreichen.

Gerät unseres Körpers durch die Sucht aus dem Gleichgewicht, treten eine Vielzahl von Beschwerden auf. Diese Abhängigkeitserkrankungen treten nicht plötzlich auf, sie entwickeln sich langsam oder schneller je nach Suchtstoff und körperlicher Konstitution.
Der Weg aus der Sucht raus ist sehr viel schwieriger als der Einstieg, da der Süchtige oftmals seine Sucht bzw. Krankheit leugnet.
Kontaktaufnahme und Motivation können helfen eine Entziehungs-Entgiftungskur zu machen. Eine engmaschige Betreuung von Ärzte und Psychologen ist dabei nötig.


Nach der Entziehungskur kann parallel zur ambulanten Betreuung eine begleitende homöopathische Behandlung unterstützend wirken.

Die Homöopathie kann erfahrungsgemäß zur Linderung der verschiedensten Beschwerden beitragen und das seelische Befinden stabilisieren.
Dazu müssen am Beginn einer homöopathischen Behandlung die individuellen Beschwerden des Patienten erfragt werden.
In einem nächsten Schritt wird die Gesamtheit der Symptome analysiert. Diese Auswertung weist dem Homöopathen den Weg zum passenden Mittel. Homöopathisch therapierende Heilpraktiker nehmen sich viel Zeit für das Gespräch, denn sie wissen, auch das seelische Befinden und die Persönlichkeit des Patienten ihm helfen, das für seinen Patienten bestmögliche homöopathische Arzneimittel zu finden.   Das passende Arzneimittel muss immer speziell auf den Patienten zugeschnitten sein.
Bei anhaltenden Beschwerden müssen die Ursachen abgeklärt werden
Beschwerden lassen sich gut homöopathisch begleiten, auch parallel zur schulmedizinischen Behandlung oder anderen begleitenden Maßnahmen.

In der eigenen Praxis

20 Jahre Praxis für Klassische Homöopathie

 

Nachruf


Am 10. 6.2019 verstarb der Homöopath Dr. Mohinder Singh Jus in der Schweiz
Dr. Mohinder Singh Jus (10.9.1947-10.6.2019) hatte sich zum Lebensziel gesetzt die Homöopathie zu verbreiten und gute Homöopathen auszubilden. Unermüdlich hielt er Vorträge, um die Patienten aufzuklären und darüber zu informieren was eine Unterdrückung von Symptomen und Krankheit bewirken kann.
Sein großes Ziel war die staatliche Anerkennung und Gleichstellung der Homöopathie gegenüber der Schulmedizin in Indien. Zusammen mit anderen Homöopathen gründete er die „Homoeopathic Medical Association of India“(HMAI). Im Jahr 1973, nachdem die Homöopathie in der vorangegangenen Epidemie sehr erfolgreich gewesen war, gab die indische Regierung nach und anerkannte die Homöopathie.
Als er 1985 in die Schweiz kam wollte er auch in Europa mithelfen die Homöopathie zu verbreiten. Sein großes Bestreben ebenfalls in der Schweiz die Anerkennung und Gleichstellung der Homöopathie zu erlangen wurde von Erfolg gekrönt.
2007 wurde der Ausbildungsgang „Homöopath der SHI“ auf dem Niveau Höhere Fachschule vom Regierungsrat des Kanton Zug staatlich anerkannt.
Neben der lehrenden und politische Arbeit gründete Dr. M. S.Jus die Dr.B.K.Bose-Stiftung, welche seinem Lehrer gewidmet ist und der Förderung sowie der Forschung in der Klassischen Homöopathie dienen soll. Darüber hinaus schrieb er viele Bücher und Artikel. Sein Bestseller „Die Reise einer Krankheit“ wurde in mehreren Sprachen übersetzt.
(siehe auch unter Fortbildung und Referenten - Dr.Jus – mehr)