Einsatz der homöopathischen Arzneimittel

Die homöopathischen Arzneimittel können, alleine oder in Notfällen begleitend zur Schulmedizin, bei folgenden Erkrankungen eingesetzt werden:

Erste Hilfe

1) Bis der Notarzt eintrifft vergeht oft viel kostbare Zeit. Diese Zeit können wir Helfer nutzen. Nachdem wir die Erste Hilfe geleistet  haben, können wir uns der Erstversorgung widmen, die den Zustand des Patienten lindert.

Unsere homöopathische Erstversorgung versteht sich in jedem Fall als Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Arztes, danach auch begleitend zur schulmedizinischen Behandlung. (wie z.B. im „Pareek Hospital “ in Agra, Indien)
Zum Beispiel bei:

  • Verletzungen verschiedenster Art
  • Schock
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall


2) In alltäglichen Notfällen vor allem bei Verletzungen und Unfällen jeglicher Art wird die Homöopathie als schnelle und zuverlässige erste Hilfe für Linderung und Heilung eingesetzt. Hier ein paar Beispiele:

  • Überanstrengung, incl.der Augen
  • Schürfwunde
  • Schnitt- oder Stichwunde
  • Prellung mit Blutergüssen
  • Zerrung
  • akute Sehnenscheidentzündung
  • Muskel- oder Sehnenanriß
  • Knochenbruch
  • Gehirnerschütterung
  • Insektenstiche und Bißwunden
  • Verbrennung
  • Sonnenstich
  • Höhenkrankheit
  • Schneeblindheit
  • Frostbeulen
  • Schock
  • allergische Reaktion

Akute Erkrankungen

Dr.Hahnemann und seine nachfolgenden Kollegen habe die Homöopathie mit großem Erfolg bei Epidemien (Thyphus, Cholera,...), und bei akuten viralen und bakteriellen Infekten eingesetzt.

1.) Akute Geschehen leichter Art sind Infekte oder Entzündungen, die uns in jedem Lebensalter heimsuchen können,
zum Beispiel:

  • bei Zahnungsbeschwerden
  • vor und nach Zahnbehandlungen
  • Fieberkrampf
  • Mittelohrentzündung
  • Halsentzündungen
  • Husten
  • Koliken
  • Magen-Darm-Infekt
  • Harnblaseninfekte
  • Abszesse
  • akute Schübe chronischer Erkrankungen(während der chron.Behandlung)


2) Schwere akute Geschehen bedürfen rascher Behandlung. Hier kann die Homöopathie bis zum eintreffen des Arztes eine große Hilfe sein. Auch anschließend ist sie eine gute Begleitung zur schulmedizinischen Behandlung. Zum Beispiel bei:

  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Blutungen
  • Entzündungen mit Fieber
  • Nierenerkrankungen

Chronische Erkrankungen

Eine Chronische Krankheit ist eine sich langsam entwickelnde und langsam verlaufende Krankheit, welche immer wiederkehrt, die stärker und dauerhafter wird.
Sie entsteht aus einer akuten Krankheit, wenn die Lebenskraft die akute Situation nicht mehr aus eigener Kraft überwinden kann. Die Symptome zeigen die wiederkehrende und erfolglose Anstrengung des Organismus die Gesundheit wieder herzustellen.

Nachdem Dr.Hahnemann die „Miasmen“ (erbliche Neigung an bestimmten Krankheiten zu erkranken) bei den chronischen Krankheiten entdeckt hatte, war es ihm und seinen Kollegen möglich mit Konstitutionsmitteln oder Nosoden auf diese Veranlagung positiv einzuwirken.

Je nach Situation wird die Homöopathie als alternative Behandlung oder begleitend zur Schulmedizin eingesetzt. So können unerwünschte Nebenwirkungen verringert, und die Medikamentenmenge reduziert werden.

Hier ein paar Beispiele:

  • zur Stärkung des Immunsystems
  • bei Allergien (Lebensmittel, Stäube, Heuschnupfen)
  • Neurodermitis und andere Hauterkrankungen
  • bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Gelenke, des Rückens
  • Fibromyalgie
  • Migräne
  • Epilepsie
  • Morbus Chron, Colitis ulcerosa
  • Geschwüre (Magen-Darm-Trakt, Haut)
  • schlechte Wundheilung
  • Polypen, Fibrome, Lipome, Zysten
  • Prostataerkrankung und andere Männerleiden
  • Menstruationsbeschwerden und andere Frauenleiden
  • in Phasen des Hormonwechsels(Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre)
  • hormonelle Erkrankungen
  • Herzerkrankungen
  • Asthma
  • chron.obstruktive Lungenerkrankung, Raucherlunge
  • Lähmungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • bei Erkrankungen des Nervensystems, Tics
  • begleitend bei MS und Parkinson
  • begleitend bei Suchterkrankungen
  • vor und nach Operationen (Narkosefolge, Schmerzen ,...)
  • in der Altenpflege
  • lindernd bei schweren oder unheilbaren Erkrankungen
  • bei Symptomen, welche sich schulmedizinisch nicht erklären lassen
  • bei einer chronischen Erkrankung, bei der die schulmedizinische Behandlung bisher erfolglos geblieben ist

für Frauen & Kinder

  • während der Schwangerschaft
  • vor und nach der Entbindung
  • bei Neugeborenen
  • in der Kinderheilkunde
  • bei Lernprobleme
  • bei Kontaktstörungen
  • bei Entwicklungsverzögerungen

bei psychischen Störungen

  • Seeliches Ungleichgewicht
  • psychosomatische Störungen
  • Konzentrationsstörung, Gedächtnisstörung
  • Hyperaktivität, ADS, ADHS
  • Anorexie, Bulimie
  • „Burnoutsyndrom“, „Managersyndrom“
  • Ängste, Depression,...
  • Folgen von Mobbing
  • Begleitend bei Folgen von sexuellem Mißbrauch
  • seelische Veränderungen durch Schock/Medikamente/Operationen

bei Behinderungen

  • begleitend bei körperlicher Behinderung
  • begleitend bei geistiger Entwicklungsstörung
  • begleitend bei geistigen Erkrankungen
  • bei Behinderungen seit einem Unfall oder einer Operation